WIR STELLEN
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WEINLESE
Castillo Perelada verzeichnete im Jahr 2011 eine ausgezeichnete Ernte sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Hinsicht – eine Kombination, wie sie selten zu finden ist.
2011 erneut eine ausgezeichnete Ernte in Castillo Perelada

Der Jahrgang begann mit einem kühlen Winter (durchschnittlich 1 °C kälter als im Vorjahr) und hohen Niederschlagsmengen (501 l/m² von Oktober bis März), wodurch die Wasserreserven im Boden und Unterboden erhalten blieben, was einen perfekten, gleichmäßigen Austrieb der Reben ermöglichte.

Auch Blüte und Fruchtansatz waren bei allen Rebsorten ideal, was zu einer gegenüber dem Vorjahr um 40 % erhöhten Produktionsmenge führte.

Dem regelmäßigen Niederschlag während des gesamten Frühlings und zu Sommerbeginn (besonders im Juli mit 56 l/m² und im August mit 33 l/m²) und dem seltenen Auftreten von starkem Tramontana sind die kräftigen Weinstöcke und das gute Verhältnis von Traubengewicht zu Blattfläche zu verdanken.

Einige Rebsorten, wie Grenache Noir, Macabeo und Syrah, produzierten zu hohe Traubenmengen. Um ein ausgeglichenes Verhältnis von Quantität und Qualität zu erreichen, war eine Ausdünnung um 30 % nötig. Die übrigen Sorten verzeichneten höhere Produktionsmengen als in den vorangegangenen Jahren, jedoch bei sehr guter und ausgeglichener Qualität.

Hervorzuheben sind die Regenarmut und die hohen Temperaturen, die Ende August und im September auftraten – ideale Bedingungen für die gute Reifung der Traube. Das Wetter war Castillo Perelada wohlgesinnt und die Weinlese musste nicht wegen Niederschlags unterbrochen werden.

Die untypischen klimatischen Verhältnisse im Frühling und Frühsommer (günstige Niederschlagsmenge, gemäßigte Temperaturen tagsüber, niedrige Temperaturen nachts) führten zu einer langsamen Reifung, die eine reife, aromatische Traube mit guter Säure (vor allem Apfelsäure) und geeignetem pH-Wert von 3,2 - 3,4 hervorbrachten – ideale Bedingungen für die Herstellung hochwertiger Weine mit sehr gutem Reifepotenzial.

Die Weinlese dauerte 57 Tage. Sie begann am 18. August (fünf Tage früher als 2010) mit der Rebsorte Chardonnay und endete am 13. Oktober (fünf Tage später als im Vorjahr) mit Cabernet Sauvignon.

Die durchschnittliche Produktion der Weinberge von Castillo Perelada lag bei 6 000 kg/ha. Die mittelgroßen Trauben mit hohem Mostanteil führten sowohl bei den weißen als auch bei den roten Sorten zu einem sehr guten Ertrag. Das Verhältnis von Litern hochwertigen Weins zu Kilogramm Trauben lag bei 57 % bei den Weißweinen und bei 63 % bei den Rotweinen.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass das Jahr 2011 eine sehr gute Ernte hervorbrachte und die Traubenproduktion – bei gleichzeitig hervorragender Qualität – um einiges höher (ca. 30 %) als in den drei vorangegangenen Jahren war.

Bei der Weißweinherstellung ermöglichten der gute Gesundheitszustand der Trauben und die auf 14 15 °C geregelte Fermentationstemperatur einen langsamen, aber konstanten Fermentationsprozess. Hervorzuheben sind das intensive Aroma, das ausgewogene Alkohol-Säure-Verhältnis und der typische Sortencharakter der diesjährigen Weißweine. Der mittlere Alkoholgehalt lag bei 12 15 Vol. % bei einem Säuregehalt von 3,8 g/l und einem pH Wert von 3,2 bis 3,3. Ideale Bedingungen für die Herstellung von aromatischen, frischen, einhüllenden Weinen mit sortentypischem Charakter.

Bei der Rotweinherstellung lag der Alkoholgehalt bei 14 14,5 Vol. %, bei ausgewogenem Säureanteil (3,6 3,8 g/l), idealem Sortenaroma und gutem Apfelsäuregehalt (1,5 2 g/l). Hervorzuheben sind die farbliche Intensität und die gute Polyphenolkonzentration (DO280 65 80) sowie die reifen und runden Tannine der Trauben – hervorragende Bedingungen für eine gute Reifung der Weine.